KAMMERMUSIK/TANGO NUEVO: AMARCORD

AMARCORD   (Österreich)

Tommaso Huber  (Akkordeon)
Sebastian Gürtler  (Violine)
Michael Williams  (Cello)
Gerhard Muthspiel  (Kontrabass)

Zwei Jahre arbeiteten die vier jungen Musiker, welche hauptsächlich dem Volksopern-Ensemble entstammen - Akkordeonist Tommaso Huber als Kontrabassist, Sebastian Gürtler als 1. Konzertmeister und Gerhard Muthspiel aus dem berühmten Muthspiel-Clan als Solokontrabassist (lediglich Michael Williams ist Solocellist des Wiener Kammerorchesters)- an einem gemeinsamen Konzept, ehe sie sich im Herbst 2000 als Amarcord der Öffentlichkeit präsentierten.
Dieses Quartett widmete sich zunächst den Werken des Tango-Nuevo-Komponisten Astor Piazzolla. Doch die große Konkurrenz in dieser Sparte - Tango-Ensembles schießen die letzten Jahre wie Pilze aus dem Boden - spornte das Quartett dazu an, ein unverwechselbares musikalisches Profil zu entwickeln, indem es sein Repertoire bald durch Bearbeitungen von Strawinsky- und Mussorgski-Werken sowie von venezuelanischen Volksliedern, bosnischen Sevdalinke (Liebeslieder) und portugiesischem Fado aufstockte.
So verkündete der "Standard" bereits im Jänner 2001: "Amarcord spielt Tango mit viel Herzblut, verschwenderischer Leidenschaftlichkeit und verblüffender Virtuosität, dass es unweigerlich zu heftigen Juckreizen im Tanzbein kommt."

zu Friedrich Lips & Vladimir Toncha

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Dienstag, 26. Februar 2002
20.00 Uhr

Konzerthaus (Schubertsaal)

1030 Wien, Lothringenstraße 20

Tel.: (01) 242 002

http://www.konzerthaus.at/