DIALOG SÜD-OST-EUROPA: BRATSCH

BRATSCH   (Frankreich)

Dan Gharibian  (Gitarre, Gesang)
François Castiello  (Tastenakkordeon)
Nano Peylet  (Klarinette)
Bruno Girard  (Geige)
Pierre Jaquet  (Kontrabass)


"Bratsch lehrt uns zudem, die Idee des Authentischen, des Musealen langsam beiseite zu legen. Was wir hören, ist Musik im Durchgangsstadium."
Harry Lachner (Süddeutsche Zeitung)

Bratsch aus Paris, das sind die Jongleure der World-Music. So vielen unterschiedlichen Stilen - von Paris bis Armenien - geben sie in ihrem Konzept Obdach, dass diese so klingen, als hätten sie immer zusammengehört, als wären sie immer "Bratsch-Musik" gewesen: Chanson, Gypsy-Swing à la Django Reinhardt, italienische Ballata, rumänische und jiddische Doinas, bulgarische Horos, griechischer Rembetiko, mediterrane Kunstmusik à la Nino Rota, armenische Liebeslieder - Faible für Jazzphrasierungen und Sensibilität für die länderübergreifenden Spielweisen der Roma bilden eine Art stilistische Klammer, die dieses mediterran-osteuropäisch-vorderorientalische Kontinuum so glaubwürdig macht.
Vor 25 Jahren gründeten der Armenier Dan Gharibian mit Bruno Girard die Band, der es wie wenigen anderen gelang, die unterschiedlichen Interessen ihrer Mitglieder unter einen Hut zu bringen. Man einigte sich auf das Verbindende der unterschiedlichen Genres - Melancholie, Soul, Improvisationslust und Feurigkeit - und schuf somit den Bratsch-Sound.

Bratsch
http://www.bratsch.com/

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Sonntag, 17. März 2002
20.00 Uhr

Kulisse

1170 Wien, Rosensteingasse 39

Tel.: (01) 501 70 377

http://www.kulisse.at