Divina Ziehharmonika - Régis Gizavo

    ERÖFFNUNGS-GALA:  Die Liga der außergewöhnlichen AkkordeonistInnen!

    DIVINA ZIEHHARMONIKER
    (Brasilien/Frankreich/Österreich)

    Otto Lechner: Tastenakkordeon
    João de Bruçó: Gesang, Percussion und vieles mehr
    Toni Burger: Violine
    Patrice Heral: Percussion, Drums
  RÉGIS GIZAVO & DAVID MIRANDON
(Madagaskar/Frankreich)

Régis Gizavo: Chromatisches Knopfakkordeon
David Mirandon: Percussion


Na nu, wo bleibt Otto Lechner beim Eröffnungsabend? Nun, die Besetzungsliste oben hat den Überraschungseffekt bereits zerstört. Otto Lechner ist Mastermind einer spektakulären Wiedererstehung. Ende der 80er Jahre setzten Divina Ziehharmoniker Maßstäbe im Einreißen stilistischer Grenzzäune. Jazz, World- und Volxmusik waren in einem skurril-spontanen Konzept vereint. Das Gansbacher Staccatowunder Lechner, João de Bruçó aus São Paulo, exzentrischer Vokalkünstler, Schauspieler, Clown, Tänzer und Instrumentalist auf allerhand selbstgebauten Instrumenten, weiters der vielseitige Geiger Toni Burger und der bekannte Jazz- und Worldperkussionist Patrice Heral aus Montpellier finden nach über zehn Jahren und beachtlichen Solokarrieren also wieder zusammen - exklusiv fürs Wiener Akkordeonfestival.

Geerdet in der Multikulturalität der Insel Madagaskar (malaiische, südafrikanische, portugiesische und französische Einflüsse) entwickelte Régis Gizavo auf dem diatonischen Akkordeon seinen eigenen Stil, der in der besonders intensiven Verwendung der Bässe nur eines seiner Charakteristika findet. Da nützte es auch nichts, dass ihm sein Vater dereinst als pädagogische Maßnahme das erste Melodeon zertrümmerte. In Paris wollte Gizavo bei Richard Galliano (am 20. März im Haus der Begegnung/21. Bezirk!) die Kunst des Musette-Jazz erlernen. Dieser gab ihm jedoch einen Rat, den ihm selbst Jahre zuvor A. Piazzolla gegeben hatte: Er - Gizavo - solle doch die eigenen ethnischen Wurzeln modernisieren. Gesagt, getan. Der Wahlfranzose Gizavo zählt neben Kepa Junkera (am 5. März im Reigen) und Riccardo Tesi zu den innovativsten Spielern des zu Unrecht unterschätzten diatonischen Knopfakkordeons, wovon sich Akkordeonfestivalbesucher vor drei Jahren überzeugen konnten, als er mit Arnaud Méthivier im WUK gastierte. Mittlerweile hat er jedoch das Diatonische gegen ein vollchromatisches Modell mit 120 Bässen eingetauscht. Sein bevorzugter musikalischer Partner ist der französische Perkussionist David Mirandon.
Dass Otto Lechner dieses Duo bei dem einen oder anderen Stück beehren wird, darf erwartet werden.

 
  Sa., 26. Februar 2005, 20.00 Uhr

JUGENDSTILTHEATER
Baumgartner Höhe 1
1140 Wien
Tel.: +43/1/911 24 92
www.jugendstiltheater.co.at

Tickets: www.clubticket.at/link/?id=2107938

OTTO LECHNER:  www.ottolechner.at
JOÃO DE BRUÇÓ:  www.windhundrecords.com/start.htm
PATRICE HERAL:  www.assocontinuum.com/musiciens/heral.htm


RÉGIS GIZAVO & DAVID MIRANDON:
www.rootsworld.com/freereed/gizavo.html
www.griot.de/bioregis.html
www.label-bleu.com/artist.php?lng=e&artist_id=9
www.rootsworld.com/rw/feature/gizavo.html
www.rattaymusic.de/releases/Indigo/R.Gizavo.samy.html
www.glattundverkehrt.at/55.htm
www.mondomix.com/francais/scr_artist.php?art_name=gizavo
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