Klezmer Accordion Party


Frank London und Lorin Sklamberg


FRANK LONDONs KLEZMER ACCORDION PARTY
(USA/Dunkelsteiner Wald/Deutschland/Slowakei)

Frank London: Trompete
Otto Lechner: Tastenakkordeon, Gesang
Sanne Möricke: Tastenakkordeon, Gesang
Samo Alexander: Kontrabass, Gesang
Richie Barshay: Drums, Tabla, Congas, Cajon, Kanjira, Shekere, Shakers

Zu einer ausgelassenen Klezmer-Session der besonderen Sorte lädt Frank London, Mastermind & Masterlung vieler unkonventioneller Projekte, die New Klezmer in neue Richtungen führte (Klezmatics, Chassidic New Wave, Brotherhood of Brass etc.). Wie viele Musiker der New Yorker Szene hält er sich gerne in Europa auf, um mit Gleich- und ähnlich Gesinnten zu jammen und sich - zumeist weiter östlich und südlich - ethnomusikalische Auffrischungsimpfungen zu holen. In Deutschland z. B. spielt jeder Grundschullehrer in einer Klezmerband, was mehr mit deutscher Geschichte als mit Qualität zu tun hat. Die Aufmerksamkeit der New Yorker Granden zu erregen, ist freilich ein Qualitätszeichen für "Klezmer-Krauts". Sanne Möricke vom Duo Khupe (2004 beim Akkordeonfestival) gehört zweifellos zu jenen international anerkannten Ausnahmeerscheinungen des europäischen Klezmer, ebenso wie Samo Alexander von der Pressburger Klezmer Band. Und - surprise, surprise - wer sorgt bei der Klezmer Accordion Party für Percussion? Niemand Geringerer als der blutjunge Richie Barshay vom Herbie Hancock Quartet! Ach ja, Otto Lechner ist natürlich auch mit von der Partie...




Chamamé mit Groove & Soul


Raùl Barboza / Renato Borghetti / Daniel Sa


RAÙL BARBOZA & RENATO BORGHETTI & DANIEL SA
(Argentinien/Brasilien)

Niemand in Österreich glaubt noch, an der Grenze Argentiniens zu Brasilien höre der Tango auf und fange der Bossa Nova an. Man weiß mittlerweile, dass am Río de la Plata, in Uruguay, in der nordargentinischen Region Corriente und der südbrasilianischen Region Rio Grande do Sul die Kultur der Gauchos, der südamerikanischen Cowboys, sowie die der Guaraní-Indianer mit afroamerikanischen Einflüssen (Candombé) verschmolz (spanische, italienische und osteuropäische Einflüsse nicht zu vergessen) und daraus musikalische Formen wie Milonga (der Ahne des Tango), Chacarera und Chamamé erwuchsen. Warum wir das wissen? Wegen der erstaunlichen Präsenz von Pampa-Cowboys in Österreich wie Alegre Corrêa, Renato Borghetti und dem Guaraní-Gentleman Raùl Barboza, seit fünf Jahrzehnten der unbestrittene König des Chamamé, von dessen Spiel man sagt, man "könne darin das Singen der Vögel, das Pfeifen des Windes, das Prasseln des Regens und das Donnern des Gewitters hören". Für "Borghettinho", jenen vielleicht vielseitigsten und humorvollsten Akkordeonisten Lateinamerikas, war Barboza stets größtes Idol, in Brasilien durfte er mit ihm bereits die Bühne teilen, im Haus der Begegnung wird es eine weitere Begegnung dieser zwei Pampa-Granden geben, dessen ehrfürchtiger Zeuge das Wiener Publikum sein darf.

 
  Di., 13. März 2007, 20.00 Uhr

HAUS der BEGEGNUNG FLORIDSDORF
Angerer Straße 14
1210 Wien
Tel.: +43/1/217 32 36

Tickets: www.clubticket.at/link/?id=2132879

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