TINI TRAMPLER & DIE DRECKIGE COMBO
(Österreich)
Tini Trampler: Gesang
Maria Düchler: Tastenakkordeon
Florian Kovacic: Cello
Jakob Kovacic: Drums
Chrono Popp: Gitarre
Philipp Moosbrugger: Kontrabass
"...den überwältigenden Auftritt der unglaublich leiwanden Tini Trampler mit ihrer Dreckigen Combo. So was von genial -- jazzy Flower-Flamenco-Swing mit Berliner Chanson UND Wüstenrock-Mescalero-Sound - hab ich noch selten erlebt."
Andreas Russ (Kurier)
2002 muss es gewesen sein, als Singer/Songwriterin Tini Trampler und Bassist Philipp Moosbrugger die Dreckige Combo aus der Asche hoben und dabei einigen Staub aufwirbelten auf den Schuttfeldern der einstigen Genreblöcke. Tini Trampler bezauberte mit Songs aller möglichen Stile und Epochen, Phillip Moosbrugger lieferte am Bass seinen heftigen Swingpuls dazu (der schon beim Konzert von Fatima Spar und den Freedom Fries am 28. 2. im Schutzhaus Zukunft zu unserem Puls werden wird). 2005 gab's Inventur. Tini Trampler erklärte ihre "Declaración de amor a Mexico" und entwickelte gemeinsam mit Cellisten und Komponisten Florian Kovacic ein einzigartiges Konzept, das ausgehend von mexikanischer Musik verschiedene musikalische Referenzen quer durch Zeit und Raum wie mit dem Lasso einfing. Die Arrangements erinnern streckenweise an Berliner Chansons der Weimarer Epoche, Klassik, slawische Volksmusik oder Italo-Pop mit Anlehnungen an Western- und Californian Surf-Sounds.
RACHELLE GARNIEZ
(USA/New York)
"An eclectic super-powerful presence with grace, fluidity galore."
Robert Maceacharn
Zum dritten Mal beehrt uns die New Yorker Underground-Bardin Rachelle Garniez. "Diva with a difference", so nannte sie das Billboard Magazine und ein Reporter aus San Francisco charakterisierte sie mit den Attributen "wehmütig, sarkastisch, höhnisch und sentimental". "Meisterin der Überraschung" und "beglaubigter Freigeist", jubelten ihr andere Journalisten zu. Rachelle Garniez entdeckte etwa 1986 das Akkordeon für sich und probierte es zunächst in den U-Bahn-Stationen von New York aus. Sie sammelte Spielerfahrung bei Sessions mit spanischen Gitanos und Auftritten bei italienischen Karnevals. Rachelle war Mitglied der Band "Isle of Klezbos", ihre Songs werden bereits fleißig gecovert und für Soundtracks verwendet. Sentimentalität wird bei Rachelle Garniez stets ironisch überformt. Zur musikalischen Untermalung ihrer Erzählungen und Seelentrips bedient sie sich des Swing, des Tangos, Walzers, Tex-Mex und Latin Jazz. Mit lasziv gehauchtem Gesang, der sich jäh in kristallklare Höhen erhebt, unterstreicht sie den oft messerscharfen Witz ihrer schrägen Texte, "leaving nothing behind but sweet wreckage."