ZAMBALLARANA
(Korsika)
Jérôme Casalonga: Percussion, Culombu, Gesang
Anton Giulio Galeandro: Akkordeon, Gesang
Laurent Barbolosi: Violine, Trompete, Gesang
François Guironnet: Flöte, Pivana, Klarinette, Gesang
Vincent Geraldi: Percussion, Gesang
Nelson Gotteland: Percussion, Gesang
Jacques Nobili: Posaune, Gesang
Eric Ferrari: E-Bass, Kontrabass, Gesang
Cédric Savelli: Gitarre, Mandola, Cetera, Gesang
Dass beinahe alle russischen Steppenflüsse ein östliches Steilufer haben, lässt sich durch die Zentrifugalkraft der Erdumdrehung erklären. Wieso aber haben der Kaukasus, die Balkan- und die Appeninhalbinsel in ihren jeweiligen Westteilen - Georgien, Dalmatien und Albanien sowie Sardinien und Korsika die aufregendsten Gesangspolyphonien? Korsika, wilde geheimnisvolle "Insel der Schönheit", wie sie sich selbst preist, brachte 1997 im Städtchen Balagna unter Leitung von Jérôme Casalonga ein Ensemble junger Enthusiasten hervor, die der traditionellen Musik der Insel einen weltläufigen Touch verleihen und mit anderen modernen und zirkummediterranen Formen vernetzen wollten. Die archaische Männerpolyphonie wurde also mit Elementen von Jazz, orientalischer Musik und Latin sowie der innovativen Verwendung traditioneller korsischer Instrumente wie der 16-saitigen Zither Cetera, der Trommel Colombu und der Flöte Pivana zu einer aufregenden World-Music eingeschmolzen, die der Einzigartigkeit korsischer Musikkultur globale Standards verschafft.