| |
ABSCHLUSSGALA 1
Wiener Schmäh und russische Seele tanzen Tango
DOBREK BISTRO
(Polen/Russland/Brasilien/Österreich)
Krzysztof Dobrek: Tastenakkordeon, Aliosha Biz: Violine, Luis Ribeiro: Percussion,
Sascha Lackner: Kontrabass
Letztes Jahr feierte die Formation Dobrek Bistro ihren gar nicht verflixten 7. Geburtstag im Rahmen des Akkordeonfestivals und verhalf diesem zu einem weiteren, heftig akklamierten Glanzlicht. Heuer ist es also 8 Jahre her, seit sich der polnische Akkordeonist Krzysztof Dobrek und der russische Violinist Aliosha Biz in ihrer Wahlheimat Wien nach Jahren gemeinsamen Spielens im Dienste anderer (unter anderem für Maria Bill) entschlossen eine eigene Formation ins Leben zu rufen; mit dem brasilianischen Percussionisten Luis Ribeiro und Sachsa Lackner war die Band komplett.
Schnell ("bystro" heißt auf Russisch ebendas) war das Quartett mit Gusto und Verve dabei aus den vielfältigen den Beteiligten spielerisch geläufigen Stilen - Musette, lateinamerikanische Formen wie Salsa, Tango und Bossa Nova, Jazz, Gypsy Swing, klassische Einflüsse, die Musik des Balkans und Orients, der Roma und Juden Osteuropas sowie slawische Volksmusik - eine Musik zu kreieren, die so nur Dobrek Bistro spielen. Begriffe wie "Fusion" oder gar "Crossover" greifen dabei definitiv zu kurz um der Vielfalt der Sounds und Rhythmen gerecht zu werden, die Dobrek Bistro dabei in den Dienst der Kompositionen Krzysztof Dobreks stellen, die immer auch eine gewisse melancholische Eleganz reflektieren. 2007 wussten sie das auf der CD "Dobrek Bistro" festzuhalten, bei der schon die Titel der Stücke wie "La Danza de la Gotas", "Burkina Beisl" oder "Slavienna" Musik sind. Als zusätzliches Zuckerl erweist sich beim Konzertvergnügen Dobrek Bistro die unangestrengt humorvolle Art mit der Krzysztof Dobrek und Aliosha Biz durchs Programm führen.
"Die melodiöse Erotik des Tangos, die tiefe Melancholie russischer Weisen, die Eleganz des Pariser Musette-Walzers und die bunten Klangfarben der Wiener Musik - all dies wird zum multikulturellen Dobrek-Sound verschmolzen."
(Salzburger Nachrichten)
|
|